Ich wollte gerade eben mal fix die Weimarnetz.de Firmware antesten. Also Firmware runtergeladen (Dateiname current.trx.bin), installiert und… Nix geht mehr. Der Router ist per 192.168.1.1 nicht mehr erreichbar, im Weimarnetz-Wiki konnte ich auch nix zu einer geänderten Standard-Router-IP finden. Das WLAN www.weimarnetz.de_Transportnetz wird angezeigt, Verbindung aber nicht möglich. Komische Sache. Diesmal war das Rückspielen der Original-Firmware nicht ganz so einfach.
Stecker raus.
Stecker rein.
Im Richtigen Moment (der sich nicht wirklich benennen lässt, ca. 5-6 Sekunden nach dem Wiedereinstecken des Stromsteckers) den Reset-Knopf drücken, bzw. 5-6 Sekunden gedrückt halten.
Dann blinkt die DMZ-LED etwas wild herum (SOS?). Jetzt kommt man per Telnet wieder auf die Kiste. wget etc. ist klar. Umwandeln von bin nach trx auch. Nur funktioniert hier der Befehl zum schreiben der Firmware irgendwie nicht.
Nach etwas herumspielen hab ich es schlussendlich glaube mit folgender Variante geschafft: mtd write original.trx linux
Mal Schauen wie oft ich den Router noch zurücksetzen muss bei meinen Firmwaretests
Noch ein zweiter Versuch die Weimarnetz Firmware zum laufen zu bekommen, diesmal mit 342276-17Jan2009-13uhr35-minus20einDrittelGrad-Revision-ff_v1.6.36.trx.bin, der LAut Wiki aktuellen Firmware. Selbes Problem. Router mag einfach nicht mehr reagieren. Aber diesmal hat das flashen per TFTP wenigstens funktioniert:
Ein letzter Versuch, Original Firmware > (original) Freifunk Firmware > Weimarnet Firmware… Selbes Ergebnis. Ich glaube ich gebs auf. Eigentlich Schade, denn vor allem die automatische Node-Registrierung in der Weimarer Firmware klang interessant.
Man man man. Ich hatte zu Testzwecken meinen WRT54GL v1.1 vor ein paar Tagen mit OpenWRT Kamikaze (r14417) geflasht. Da ich aktuell mit OpenWRT nicht zum gesetzten Ziel gekommen bin wollte ich nun zurück zur Original-Firmware oder zur Freifunk Firmware. Über das OpenWRT Webinterface ließ sich weder die originale .bin der Linksys-Firmware einspielen, noch die Freifunk-Firmware. Ein vorheriges umwandeln in eine .trx mittels
dd bs=32 skip=1 if=original.bin of=original.trx
brachte über das Webinterface auch keine Punkte. Es blieb beim Upload schlicht und ergreifen irgendwann stehen. TFTP ließ sich irgendwie auch nicht dazu bewegen, die Original-Firmware auf den Router zu spielen.
Irgendwo laß ich von einer Art Recovery-Konsole die Linksys direkt eingebaut haben soll, scheinbar aber nicht bei meiner Routerversion.
Also per SSH auf dem Router eingeloggt, per
cd /tmp
wget http://192.168.1.10/original.bin
dd bs=32 skip=1 if=original.bin of=original.trx
mtd -r -e linux write original.trx linux
Die Original-Firmware von meinem lokalen Webserver geladen, von .bin in .trx umgewandelt und direkt in den Flash-Speicher geschrieben. Dann noch eine ganze Weile warten… Der Router startet neu und die originale Firmware ist wieder da. Das Cisco Systems logo leuchtet nun auch wieder
Scheiß TFTP, hat mich den ganzen Abend und viele Nerven gekostet.
WRT54GL, OpenWRT Kamikaze 8.09 drauf, ESSID “Bridge”, Verschlüsselung aus.
Router II soll sich nun als WLAN Bridge in Router I einklinken und ein neues WLAN (ESSID “Bridge”) aufmachen die die IPs über den DHCP von Router I erhalten/vergeben und jeglichen Traffic durchreichen.
Irgendwie fehlt mir aber was…
Ich glaube es scheitert erstmal schon an der Einrichtung der Datei “/etc/config/network”… Irgendwie finde ich keine gute Dokumentation zu den möglichen und unmöglichen Parametern und deren (Aus)Wirkung. Selbiges Problem bei der Datei “/etc/config/wireless”. Was die Firewall bzw. iptables Konfuguration angeht hab ich das Problem dass ich mich damit noch nie beschäftigt habe. iptables wird aber recht häufig in HowTos erläutert.
Die Potsdamer Freifunker haben ein sehr schickes Video gedreht in dem in 7 1/2 Minuten ohne großes technisches Geschwafel erklärt wird, was Freifunk eigentlich ist:
Notiz für mich: Mit OpenWRT sollte es möglich sein mehrere WLANs zu bündeln. Das Ganze nennt sich Bonding, hilfreiches Tool (im OpenWRT-SVN verfügbar) ist ifenslave. Damit sollte es möglich sein mehrer Anschlüsse die nur per WLAN erreichbar sind auf ein WLAN zu bündeln, genügend Router zum Empfang der WLANs und genügend Netzwerkports am bündelnden Router vorausgesetzt.
Anderes (allgemeineres) Anwendungsgebiet wäre das bündeln mehrer Internetzugänge, z.B. Internet per Kabel, per UMTS/HS(D)PA, Internet per DSL & Internet per Uni-WLAN. Sinn und Zweck seien mal dahin gestellt. Die Machbarkeit ist der Reiz…
Debianeske Linuxe (Debian selbst, Ubuntu…) unterstützen Bonding wohl auch von Haus aus.
Wie ich gerade beim durchforsten der Kommentare auf Dan Zarellas letztem Blogeintrag enteckt habe, wird das Plugin gerade von Neo/ThePizzy.net von Grund auf neu geschrieben. Hintergrund sind nicht beendete Datenbankverbindungen die bei stark frequentierten und großen Blogs zu (scheinbar) massiver Prozessor-Last führen. Dan hat ja leider in den letzten 3 Monaten keine Updates zu seinem Original-Plugin veröffentlicht, sehr schade da vor allem die Verarbeitung von Posts die vor der Installation des Plugins veröffentlicht wurden sehr “dringend” sind (so rein für mich und scheinbar auch für viele andere Nutzer).
Man kann gespannt sein wie es mit diesem wirklich interessanten Plugin unter neuer Federführung weiter geht, die Nachfrage ist wirklich groß.
Wie ich soeben entdecken konnte scheint das TweetSuite Plugin nur bei Beiträgen zu funktionieren die nach der Installation des Plugins gepostet wurden. Wenn dem so ist wäre es eigentlich sinnvoll wenn jegliche Twitter-Funktion für Beiträge die aus Zeiten vor der Installation gepostet wurden ausgeblendet werden würden. Ich schau mir den Plugin-Code und die zugehörigen Datenbanken mal genauer an um zu schauen ob man da was machen kann. Ansonsten finde ich die AutoTweet-Funktion recht praktisch, ich denke die ReTweet-Funktion ist auch nicht ganz schlecht und wird sicherlich Verwendung finden, wenn auch nich unbedingt hier bei mir.